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Schulenburger des Monats Februar


Unser Schulenburger des Monats im Februar 2012 ist ein Schulenburger, der jetzt in Pattensen lebt und unseren Ort mitprägte, wie nicht viele: Das Ehrenmitglied unseres TSV Schulenburg Heinrich Böker der am 16. Januar seinen 100sten Geburtstag feierte.

• Geboren am 16. Januar 1912, als Deutschland noch ein Kaiserreich war.
• Während der Weimarer Republik, als Jugendlicher und junger Mann, erfolgreicher Spielführer des damaligen FC Schulenburg.
• In den 1930er Jahren und während des Krieges beruflich als Maschinenschlosser in Berlin.
• Nach Kriegsende zurück nach Schulenburg und rein in den TSV.
• Von 1945-1946 Vorsitzender des Vereins.
• Und dann bis in die 1960er Jahre Sportwart des TSV Schulenburg.

Das ist gelebte Geschichte.

Im (Sport-)Vereinsleben hatte Heinrich Böker, der seit seiner Kindheit den Spitznamen Heini hat, seine Aufgabe gefunden. Zuerst als aktiver Sportler beim FC Schulenburg und ab 1945 als erfolgreicher Vereinsvorsitzender und Sportwart beim TSV: „Es fehlte an Allem. Der alte Sportplatz (der jetzige Platz des Dorfgemeinschaftsfestes) war nicht bespielbar, es gab keine Bälle, keine Schuhe, keine Sportkleidung. Aber die Kinder und Jugendlichen waren begeistert dabei.“, erzählt er von den Jahren nach dem Krieg.

„Dank seines Einsatzes und seiner Gabe, Menschen zu motivieren ist es ihm gelungen mit vielen Helfern den Grundstein des heutigen Vereins TSV Schulenburg zu legen. Ein Großteil des Sportgeländes wie es sich heute präsentiert hat sein Fundament in dieser von Heini stark geprägten Zeit erhalten. Er trieb mit großer Energie den Bau des jetzigen Sportplatzes voran, der 1958 eröffnet wurde und dann den Bau des Klubheims, welches 1963 fertig wurde. Ohne ihn gäbe es weder Sportplatz noch Klubheim.“, berichtet der jetzige Vorsitzende Andreas Schauer, „auch heute hängt sein Herz noch an unserem und seinem TSV!!“

Mögen die Augen auch nicht mehr ganz gut funktionieren, die meisten der gut 40 Gäste, die zum Gratulieren in die Schützenallee kamen, spricht er mit Namen an. Mögen die Knie und Hüfte auch einmal schmerzen, das hindert ihn nicht daran, für seine Begrüßungsansprache kerzengerade vor seinen Gästen zu stehen. Und nicht nur dort feierte er: Die zweite Feier fand in „seinem“ Klubheim statt und eine dritte Feier gab es dann auch noch . . . man wird schließlich nur einmal 100!!!